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Die Arbeiten Harush Shlomos befinden sich in einer permanenten Interaktion mit ihrer Umgebung, die Wahrnehmung seiner Objekte ist sehr abhängig von der sie umgebenden Landschaft. Die Metamorphose der Gegenstände, das Verhältnis von Licht, Umriss und Bewegung reflektieren die schwer festzumachende Einzigartigkeit des Momentes. Simples Aluminium verbindet die Skulpturen mit der Gegenwart, dessen archaische Verarbeitung ruft jedoch die Vergangenheit ins Gedächtnis.

Dabei gilt sein Interesse nicht der Funktion, sondern der völligen Eliminierung eines Gegenstandes als solchem, um dessen innerstes Wesen aufscheinen zu lassen. Sein Werk wurzelt in einem körperlichen und instinktiven Bedürfnis, Gebiete zu bespielen, deren Dimensionen den Einzelnen eigentlich überfordern.

 

Seine grenzüberschreitende Begabung setzt temporäre Markierungen in die Welt, er betrachtet ganze Städte als Betätigungsfeld. Seine Arbeit kontrastiert dabei stark mit der Erinnerung an seine Heimat Israel, in der Frieden und Überleben nie sicher garantiert sind. In der Verzerrung des Gegenstandes liegt auch die Hoffnung, dessen Innerstes zu enthüllen. Indem Metal ganz leicht und alles von reflektiertem Licht durchflutet wird offenbart sich die reine ästhetische Essenz.